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Sammelbestellung Beatmungsmasken Oktober 30, 2007

Posted by JamL in MedUniWien, Products & Technology.
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Auf vielfachen Wunsch, hab ich für die Reanimationsübungen jetzt ein Angebot für Beatmungsmasken eingeholt. Näheres unter „MUW“!

maske.jpg

 

Kleinstes Ultraschallgerät der Welt… September 24, 2007

Posted by JamL in Products & Technology.
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… ist derzeit das Acuson P 10 von Siemens Medical Solutions. Das Gerät hat ungefähr die Größe eines Blackberry Mobiltelefons und ist damit universell einsetzbar – besonders an Orten, wo ein Ultraschallgerät schnell und ohne großen, logistischen Aufwand verfügbar sein muss. Damit eignet es sich beispielsweise hervorragend für Intensivstationen, Schockräume oder für die Präklinik.

Auf der Siemens Homepage ist dazu Klaus Hambuechen, Leiter des Geschäftsgebietes Ultraschall von Siemens Medical Solutions zitiert: „Statt den Patienten zur Technologie zu transportieren, bringt das P10 die Technologie zum Patienten. Das kann wertvolle Minuten sparen, vor allem wenn es um einen Herznotfall oder schwere Mehrfach-Verletzungen geht. Flexibilität und Portabilität des P10 können die Prozesse in der Diagnostik und Notfallmedizin verbessern und den Patienten entscheidende Vorteile bringen.“

Versorgung auf hoher See… September 3, 2007

Posted by JamL in Products & Technology.
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Die USS Yorktown (CV-10) ist ein, amerikanischer Flugzeugträger der Essex-Klasse, welcher 1970 von der U.S. Navy ausgemustert wurde, und nun im Hafen von Charleston (South Carolina) als Museumsschiff besichtigt werden kann. Da wir im Zuge unseres Urlaubs auch einige Tage in South Carolina verbrachten, ließen wir uns das natürlich nicht entgehen.

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Beeindruckten in aller erster Linie natürlich die Größe dieses Schiffes und das Flugdeck, war es auch sehr interessant zu sehen, wie dazumals Verletzte bzw. Erkrankte an Bord versorgt wurden. Im Bauch des Flugzeugträgers standen dem Personal der Yorktown eine große Krankenstation, Untersuchungsräume, ein Akut-OP (siehe Bild) und sogar ein schiffseigenes kleines Labor zur Verfügung.

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Der Gedanke, in diesen stickigen und nach Öl stinkenden Räumen schwer verletzt auf dem OP-Tisch zu liegen, jagte uns schlichtwegs einen kalten Schauer über den Rücken…

„ICE“: Ein Kürzel welches Leben rettet… Juli 10, 2007

Posted by JamL in Products & Technology.
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ICE – dieses Kürzel steht für „In case of emergency“ und ist eine international mittlerweile weit verbreitete Methode, dem Rettungsdienst eine Möglichkeit zur schnellen Kontaktaufnahme mit Angehörigen zu ermöglichen. Alles was man dazu tun muss, ist unter dem Kürzel ICE die gewünschte(n) Notfall-Kontaktnummer(n) (z.B. ICE 1, ICE 2,…) im Telefonbuch des Mobiltelefons abzspeichern. So kann beispielsweise im Falle eines medizinischen Zwischenfalles gezielt nach Kontaktangaben gesucht werden und so unter Umständen wertvolle Zeit gewonnen werden.

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Das Programm wurde im Mai 2005 von Bob Brotchie vom „East England Ambulance Service“  ins Leben gerufen. Von England aus verbreitete sich die Idee schnell in ganz Europa. Sie basiert auf der Erfahrung von Rettungskräften, dass Unfall- oder Krankheitsopfer oft ein betriebsbereites Mobiltelefon bei sich tragen, dass aber hierauf die Rufnummern von Angehörigen oder dem Opfer nahestehenden Personen nicht ermittelt werden können (Wikipedia).

Kleine Maßnahme, große Wirkung…

Der Larynxtubus LTS: Eine sinnvolle Weiterentwicklung auch für die Präklinik… Mai 18, 2007

Posted by JamL in Products & Technology, Science & Medicine.
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Wie bereits in einem früheren Artikel vorgestellt, handelt es sich beim sogenannten Larynxtubus um ein für die Präklinik hervorragend geeignetes, alternatives Atemwegshilfsmittel. larynxtubus.jpgJetzt hat der Larynxtubus noch eine sinnvolle Weiterentwicklung erfahren, nämlich einen zusätzlichen Drainage-Kanal zum Entlasten des Magens.

Da der Larynxtubus immer im Ösophagus zu liegen kommt, kann über das Einführen einer Magensonde Sekret abgesaugt und der Magen von zuvor insufflierter Luft entlastet werden. Diese Druckentlastung des Magens dürfte wohl auch maßgeblich zur Verminderung der Aspirationsgefahr unter Reanimationsbedingungen beitragen, jedoch gibt es dazu wahrscheinlich noch keine klinische Studie.

An dieser Stelle bleibt überhaupt zu erwähnen, dass in den aktuellen Guidelines des ERC zwar der Larynxtubus schon erwähnt wird, die Datenlage jedoch noch nicht ausreichend war um ein spezielles, alternatives Atemwegshilfsmittel für die Guidelines von 2005 explicit zu empfehlen. Wer allerdings die einfache Anwendbarkeit des Larynxtubus schon einmal gesehen hat, wird jedoch kaum daran zweifeln, dass dieser schon bald seinen Siegeszug im präklinischen Airway-Management antreten wird!

Der folgende Link verweist auf ein Video, welches die Anwendung des Larynxtubus demonstriert.

Auch wird das neue Device in der nächsten Ausgabe von „Notfall+Rettungsmedizin“ (einer Vorschau zu Folge) vorgestellt werden.

Link zum Video auf www.myvideo.de

Link zur Artikelvorschau zu SpringerLink