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Anaphylaxie 2008: Feedback gesucht… Oktober 8, 2007

Posted by JamL in News, Science & Medicine.
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In diesen Tagen entwirft eine Arbeitsgruppe des englischen Rats für Wiederbelebung, dem Resuscitation Council UK, ein Paper zur Behandlung der Anaphylaxie, welches 2008 als Guideline-Novelle publiziert werden soll. Dazu kann man auf deren Homepage bis 2. November 2007 noch Kommentare und Verbesserungsvorschläge zum Entwurf vornehmen. Eine Möglichkeit, auf direktem Weg Einfluss auf die Guidelines der Zukunft zu nehmen…

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Neue Wege in der Erfassung von Reanimationsdaten… Juni 30, 2007

Posted by JamL in Media, Science & Medicine.
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… geht man in Deutschland mit der Internetseite http://www.reanimationsregister.de . Dort hat man eine Plattform installiert, mit der bundesweit einheitlich Daten aus Reanimationen zur Überwachung und Verbesserung der aktuellen Reanimations Guidelines gesammelt werden können. Betrieben wird die Internetseite von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und richtet sich an alle klinischen und präklinischen Organisationen.

„Erfasst werden nicht nur die unmittelbaren Ergebnisse der Reanimation, sondern auch die Weiterversorgung in der Klinik und der Langzeitverlauf. Von der Analyse der Daten verspricht sich die DGAI Anregungen für eine Optimierung ihrer Leitlinien. “ (Deutsches Ärzteblatt)

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Der Larynxtubus LTS: Eine sinnvolle Weiterentwicklung auch für die Präklinik… Mai 18, 2007

Posted by JamL in Products & Technology, Science & Medicine.
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Wie bereits in einem früheren Artikel vorgestellt, handelt es sich beim sogenannten Larynxtubus um ein für die Präklinik hervorragend geeignetes, alternatives Atemwegshilfsmittel. larynxtubus.jpgJetzt hat der Larynxtubus noch eine sinnvolle Weiterentwicklung erfahren, nämlich einen zusätzlichen Drainage-Kanal zum Entlasten des Magens.

Da der Larynxtubus immer im Ösophagus zu liegen kommt, kann über das Einführen einer Magensonde Sekret abgesaugt und der Magen von zuvor insufflierter Luft entlastet werden. Diese Druckentlastung des Magens dürfte wohl auch maßgeblich zur Verminderung der Aspirationsgefahr unter Reanimationsbedingungen beitragen, jedoch gibt es dazu wahrscheinlich noch keine klinische Studie.

An dieser Stelle bleibt überhaupt zu erwähnen, dass in den aktuellen Guidelines des ERC zwar der Larynxtubus schon erwähnt wird, die Datenlage jedoch noch nicht ausreichend war um ein spezielles, alternatives Atemwegshilfsmittel für die Guidelines von 2005 explicit zu empfehlen. Wer allerdings die einfache Anwendbarkeit des Larynxtubus schon einmal gesehen hat, wird jedoch kaum daran zweifeln, dass dieser schon bald seinen Siegeszug im präklinischen Airway-Management antreten wird!

Der folgende Link verweist auf ein Video, welches die Anwendung des Larynxtubus demonstriert.

Auch wird das neue Device in der nächsten Ausgabe von „Notfall+Rettungsmedizin“ (einer Vorschau zu Folge) vorgestellt werden.

Link zum Video auf www.myvideo.de

Link zur Artikelvorschau zu SpringerLink

Some mp3 players can cause pacemaker malfunction Mai 14, 2007

Posted by JamL in Science & Medicine.
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At the annual scientific session of the Heart Rhythm Society held in Denver (Colorado, USA) researchers reported, that Apple iPod mp3 players can cause pacemakers to malfunction. InCirculation.net reports: „Their study showed that iPods held 2 inches from patients’ chests for 5-10 seconds interfered with telemetry equipment monitoring the heart, caused implantable pacemakers to misread pacing, and in one case stopped the device functioning.“

It seems that the electronic industry has to take action immediately preventing pacemaker patients in future of suffering severe heart rhythm disorders.

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Read the full article!

Picture: pixelquelle.de

SCN9A chanellopathy: Ein 14 jähriger, pakistanischer Straßenkünstler wird zur Hoffnung für Millionen… März 26, 2007

Posted by JamL in Science & Medicine.
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Er steckte sich Messer durch die Arme, lief über glühende Kohlen und war deswegen in der Gegend für sein „street theatre“ allbekannt. Ein vierzehnjähriger Junge aus Pakistan, dessen Leben ein tragisches Ende nach dem Sprung von einem Dach nahm. Wieso er auch nach seinem Tod für die Medizin und die Pharma-Industrie zum hochbegehrten Forschungsobjekt geworden ist, lässt sich leicht erklären: Der Junge „litt“ unter einer extrem seltenen, genetischen Erkrankung, welche ihn für jedweden Schmerz absolut immun machte…

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Bild: pixelquelle.de

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